News & Spielberichte
Hier gibt es aktuelle Infos aus unserem Mannschaftsumfeld zu lesen.
12.01.2019 - Knappe Niederlage der Alten Herren gegen Vinnhorst
Sven Bublies am 22.01.2019 um 09:53 (UTC)
 An einem beschaulichen Freitagabend stand unsere Alte Herren gegen das Pendant aus Vinnhorst auf der Platte. Mit Christian Ehrenbruch, Björn Reinke, Patrick "Eppi" Swora, Patrick Rasche, Tim Behrmann und Daniel Triest von links nach rechts und Robert Nillies im Tor begann die Sieben vom Trainergespann Volker Belde und Eike Erdmann. Wobei Trainergespann in diesem Spiel nur bedingt stimmte; auf Grund der Personalsituation sah sich Belde gezwungen selber das Trikot überzustreifen um sein Team direkt unterstützen zu können. Obwohl das Spiel denkbar schlecht begann - unser Kreisläufer Rasche verletzte sich direkt im ersten Angriff und fiel für den Rest des Spiels aus - konnten sich die Germanen beginnend mit einem 0:1 durch Eppi sukzessive auf 5:10 nach 20 Minuten absetzen. Besonders Eppi im Torabschluss und Nillies in der Torverhinderung zeichneten sich in dieser Phase des Spiels aus.

Zeitgleich mit dem Torwartwechsel auf Seiten der Heimmannschaft folgte jedoch ein Bruch im Spiel unserer Mannschaft. Trotz zum Teil guter Chancen konnte der Ball für den Rest der Halbzeit nicht mehr im gegnerischen Netz versenkt werden. So schmolz der Vorsprung Tor für Tor dahin und zur Halbzeit lag man sogar mit einem Tor hinten. Die zweite Halbzeit setzte nahtlos an die erste Halbzeit an. Zwar konnte Behrmann mit einem 7-Meter auf 11:11 ausgleichen, doch ein Tor aus dem laufenden Spiel wollte einfach nicht gelingen. Erst in der 38. Minute gelang Reinke mit dem 14:12 das erste Tor aus dem laufenden Spiel nach 17 bitteren Minuten, die einen 5-Tore-Vorsprung in einen 3-Tore-Rückstand verwandelten. Nun lief es zwar etwas besser, doch immer noch nicht gut genug. In Minute 52 lag man mit sieben Toren gefühlt uneinholbar hinten.

Doch aufgeben wollten sich die Germanen noch nicht. Nach zwei Toren von Eppi gefolgt von einem schönen Heber von Thomas "Strolch" Niedung und einem Tor von Reinke war man vier Minuten vor Schluss plötzlich wieder in Schlagdistanz. Leider wurde im folgenden Angriff eine Großchance vergeben und der folgende Gegenstoß erhöhte den Rückstand wieder auf vier Tore. Zwar konnte die Germanen bis zur Schlusssirene sogar noch auf den Anschlusstreffer zum 24:23 verkürzen, doch die Zeit war zu knapp um sich in Vinnhorst noch punktetechnisch zu belohnen. Es bleibt festzuhalten, dass in diesem Spiel mehr drin gewesen wäre. Die 17-minütige-Phase ohne Treffer aus dem Spiel und der damit verbundene 9:1-Lauf der Heimmannschaft waren jedoch eine zu heftige Geissel für die Germanen.

Für Germania am Ball:
Nillies (TW), Swora (11), Müller-Rother, Ehrenbruch, Triest, Behrmann (1), Reinke (6), Rasche, Kahrau (2), Niedung (1), Belde, Rinne (2)
 

13.01.2019 - Niederlage der Ersten gegen Algermissen
Eike Erdmann am 16.01.2019 um 07:32 (UTC)
 Was ich noch zu sagen hätte, dauert eine Zigarette und ein letztes Glas im steh´n...

Nachdem unsere Erste das sportlich nicht gnadenlos erfolgreiche Handballjahr 2018 mit zwei Niederlagen beendet hatte, wollte man mit neuem Elan und Schwung in das Jahr 2019 starten. Zu diesem Zweck hielt der Spielplan ein Aufeinandertreffen mit dem TV Eintracht Algermissen II bereit – das Hinspiel hatte unsere Erste deutlich mit 26:12 gewonnen. Trotz der mittlerweile massiven Verletzungsmisere, die unsere Mannschaft beutelt, konnte Coach Volker auf zahlreiche Stammkräfte und somit eine schlagkräftige Truppe zurückgreifen. Außerdem hatten sich zahlreiche Fans in der Sahlkamp-Arena eingefunden, um unsere Erste zu unterstützen.

Im Leben eines Sportreporters gibt es gelegentlich Momente, in denen man keinerlei Ahnung hat, was man zu einem Spiel schreiben soll. Dann grübelt man, schreibt etwas auf, löscht es wieder, fängt neu an, bleibt unzufrieden und löscht es wieder. Das macht man so lange bis man feststellt, dass man für diese Bericht ja gar kein Geld bekommt, davon also nicht leben muss und somit auch nicht abhängig davon ist. Im Gefühl dieser Einsicht und der daraus folgenden Erleichterung fällt es dann doch recht leicht den Spielverlauf wortgewaltig und eloquent zu beschreiben. Auf geht’s:

0:1 – 1:1 – 1:2 – 1:3 – 1:4 – 1:5 – 1:6 – 2:6 – 2:7 – Auszeit – 2:8 – 3:8 – 4:8 – 4:9 – 4:10 – 5:10 – 5:11 – 5:12 – 5:13 – 6:13 – 7:13 – 7:14 – Halbzeit – 7:15 – 8:15 – 8:16 – 8:17 – 9:17 – 9:18 – 9:19 - 10:19 – 10:20 – 11:20 – 12:20 – 12:21 – 13:21 – 13:22 – 14:22 – 15:22 – 15:23 – 15:24 – 16:24 – 17:24 – 17:25 – 18:25 – 18:26 – 19:26 – Auszeit – 19:27 – 20:27 – 20:28 – Spielende –
Sieger: Algermissen II

Ich habe ansonsten keine Anmerkungen dazu.

Für Germania am Ball:

Nillies, Blasius, Swora (5), Bleßmann (6), Wilcke (2), Reinke (1), Wilts, Niedung, Triest (2), Glückhardt (1), Rinne (2), Kahrau (1)
 

08.12.18 - Unnötige Niederlage der Alten Herren gegen RSV Seelze
Christian Bunte am 12.12.2018 um 09:51 (UTC)
 Zum letzten Punktspiel in diesem Jahr hatte die „Alte“ von Germania List am Samstagnachmittag die Mannschaft von RSV Seelze zu Gast in der heimischen Sahlkamparena. Die Oldies aus der List mussten mit relativ dünner Besetzung ihr Heimspiel antreten. Mit Patrick „Eppi“ Swora und Uwe Fillmer (ging angeschlagen ins Spiel) standen nur zwei Stammspieler aus dem Rückraum zur Verfügung. Um das zu kompensieren, musste Trainer Matze Schulz Stammlinksaußen Tim Behrmann auf der Halbposition einsetzten. Der Gegner aus Seelze trat dagegen mit voller Auswechselbank an.

Die Seelzer Mannschaft startete zum Beginn der ersten Hälfte sehr druckvoll in das Spiel und ging schnell mit 0:3 in Führung. Aber die Germanen hielten dagegen und nach 10 Minuten konnte „Eppi“ Swora den Ausgleich zum 3:3 erzielen. Von der Anfangsdynamik der Gästemannschaft war in dieser Phase nicht mehr viel zu spüren und die Oldies nutzen dies sofort aus und gingen mit drei weiteren Toren mit 6:3 in Führung. Aber anstatt hier weiter den Druck auf den Gegner weiter hoch zu halten, ließen die Germanen zu viele Tormöglichkeiten liegen und die Seelzer Mannschaft berappelte sich wieder. Die Seelzer erzielten nicht nur den Ausgleich, sondern gingen in der 21. Minute sogar mit 6:7 in Führung. Auch wenn die Lister Oldies noch einmal ausgleichen konnten und durch Christian Bunte mit 8:7 sogar wieder in Führung gingen, musste man zur Halbzeitpause wieder mit einem Rückstand (8:10) in die Kabinen gehen.

Auch im zweiten Abschnitt ging es so ausgeglichen weiter. Mal führte die Gästemannschaft, dann wieder die Heimmannschaft aus der List. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzten und es lief auf ein leistungsrechtes Unentschieden hinaus. Fünf Minuten vor Schluss stand es 14:14, doch dann erzielte Seelze zwei Tore in Folge zum 14:16. Zwar konnte Daniel Triest in seinem Debütspiel für die Alte Herren noch einmal auf ein Tor Rückstand verkürzen, doch im Folgeangriff ließen die Lister Spieler eine sehr gute Chance zum Ausgleich liegen und die Seelzer Gastmannschaft erzielte im Anschluss den 15:17 Endstand.

Die Niederlage der Lister Oldies war am Ende sehr unglücklich und unterm Strich überhaupt nicht nötig. An der Abwehrleistung hat es auf jeden Fall nicht gelegen. Doch die Lister Germanen waren an diesem Tag in der Offensive einfach nicht effektiv und konstant genug und ließen zu viele gute Tormöglichkeiten aus (darunter drei vergebene Siebenmeter). Nun geht die Mannschaft erst einmal in die Weihnachtspause und muss erst wieder im neuen Jahr am 13.01. zum Auswärtsspiel beim TuS Vinnhorst antreten.

Für Germania List Alte Herren am Ball
Jordan (TW), Swora (5), Fillmer (2), Ehrenbruch (1), Triest (1), Behrmann (3), Bunte (3), Rasche, Kahrau, Niedung, Trainer: Matthias Schulz
 

18.11.2018 - Doppelspieltag der Germania-Herren gegen Bothfeld
Sven Bublies am 20.11.2018 um 07:31 (UTC)
 Die 1. Herren durfte am Sonntag den Heimspieltag der Herren eröffnen. Gegen den noch ungeschlagenen Tabellenzweiten aus Bothfeld erwartete die Germanen ein echtes Spitzenspiel. Mit einer vollen Bank im Rücken schickte der Trainer Christian Bunte, Björn Reinke, Thade Bleßmann, Tim Fillmer, Thorsten Glückhardt von Links nach Rechts und Patrick Rasche am Kreis aufs Spielfeld. Marc-Daniel Blasius begann zwischen den Pfosten.

Der Wichtigkeit des Spieles bewusst, ging die Heimmannschaft entsprechend motiviert ins Spiel. Gleich beim ersten Angriff der Gäste konnte Björn Reinke ein Ausrufezeichen setzen. Vom Kreisläufer hinterlaufen konnte er den als Heber angesetzten Pass vom halbrechten Gegenspieler blocken und dadurch eine gute Wurfchance verhindern. Die Germanen ließen dem Gegner in den ersten Angriffen kein Durchkommen und konnten im Gegenzug durch ein Tempogegenstoß von Tim Fillmer die erste Führung der Partie für sich verbuchen. Die Anfangszeit der Partie bestach durch starke Abwehrreihen auf beiden Seiten, die wenig Lücken bot um gute Torchancen zu erarbeiten. Die glücklosen Wurfversuche resultieren zudem selten in Freiwürfen, da der Schiedsrichters viel laufen ließ und bei Behinderungen der angreifenden Mannschaften lieber einmal weniger als einmal zuviel pfiff. Eine Linie, die im späteren Spielverlauf noch wichtig werden sollte. Nach sechs Minuten stand es erst 1:1.

In den folgenden zehn Minuten dominierten weiter die starken Abwehrreihen. Allerdings unterliefen der Heimmanschaft einige Fehler die in leichten Tempogegenstößen und Toren mündete. Ein unkonzentrierter Spielverlauf der den Trainer Volker Belde zu einer Auszeit in der 16. Minute beim Stand von 1:5 zwang. Nach der Auszeit setzte Rechtsaußen Thorsten Glückhardt gleich eine Duftmarke als er aus schwierigem Winkel den Ball zwischen Torwart und Pfosten ins Netz zwang. In der Folge gelang es den Germanen jedoch nicht ein Rezept gegen die Spielweise von Bothfeld zu finden. Die Gäste konnten ihre Führung sogar auf fünf Tore ausbauen.

In der 25. Minute kam es dann zu einer Szene die das Potential hatte dem Spiel eine neue Wendung zu geben. Der Bothfelder Markus Kampers, zu dem Zeitpunkt für drei der elf Tore seiner Mannschaft verantwortlich, schickte den im Sprungwurf befindlichen Tim Fillmer mit einem harten Stoß gegen den Oberkörper auf den Hallenboden - ohne zögern zog der Schiedsrichter die rote Karte. Eine harte aber vertretbare Entscheidung. In der Folge gelang den Gästen nur noch ein Tor in den letzten sechs Minuten der ersten Halbzeit. Allerdings spielten die Hausherren weiterhin glücklos im Angriff und konnten in diesem Zeitraum den gegnerischen Torwart kein einziges Mal bezwingen. So ging es mit einem 6:12 in die Halbzeitpause.

Die zweite Halbzeit begann jedoch wie die erste aufgehört hatte. Nach einem Ballverlust von Bothfeld wurde versucht Tempo aufzunehmen, doch der Pass ging unbedrängt ins Seitenaus. Symptomatisch für den bisherigen Spielverlauf. Germania hatte in dieser Phase des Spiels kein Glück im Angriff, wodurch die vereinzelten Tore der Gäste ausreichten, um den Rückstand auf neun Tore bis zur 35. Minute auszubauen. Bei dieser Tordifferenz blieb es dann bis zur 40. Minute.

Nun begannen die Gäste aber sichtlich an Kraft zu verlieren. Die zähe Abwehrschlacht und die durch die rote Karte reduzierten Wechseloptionen zollte ihren Tribut. Das Team von Trainer Volker Belde schien dies zu merken und zog ihrerseits das Tempo an. Bis zur 50. Minute reduzierte sich der Rückstand auf vier Tore. Insbesondere der junge Linksaußen Jakob Wilts zeigte sowohl über die Geschwindigkeit als auch im eins-gegen-eins dass er eine echte Alternative ist. Eine erfolgreiche Aufholjagd war jetzt wieder im Bereich des möglichen.

In dieser Phase kam es dann zu einer kritischen Situation für den weiteren Spielverlauf. Nach einem erneuten Ballverlust von Bothfeld konnte Kapitän Thade Bleßmann den Ball erobern. Der folgende Passversuch kam jedoch auf Grund eines Stoßes eines Gegenspielers nicht beim nach vorne eilenden Jakob Wilts an. Statt auf Freiwurf zu entscheiden zeigte der Schiedsrichter jedoch Abwurf für Bothfeld an. Diese Entscheidung sorgte für sichtlichen Unmut auf den Rängen und bei den Spielern. Als im Gegenzug Bothfeld das Tor machte und damit den Vorsprung wieder auf fünf Treffer erhöhte, war der Aufholjagd der Wind aus den Segeln genommen. In den letzten Minuten blieb es bei dem fünf-Tore-Rückstand und das Spiel endete 19:24. Eine Niederlage, die gegen einen erfahrenen Gegner zwar in Ordnung geht aber für das Rückspiel eine Möglichkeit aufgezeigt hat: Dem Hochgeschwindigkeitshandball den die Germanen in der zweiten Hälfte teilsweise zeigten, wussten die Bothfelder wenig entgegenzusetzen.

Für Germania am Ball: R. Nillies, P. Swora (3), J. Wilts (3), J. Wilcke (1), T. Bleßmann (2), B. Reinke (4), P. Rasche (1), T. Othmer, C. Bunte, T. Fillmer (2), C. Gerlach, J. Rinne, M. Blasius, T. Glückhardt

Im zweiten Spiel des Tages lag es an der Alten Herren den Spieltag gegen Bothfeld zumindest noch ausgeglichen zu gestalten. Mit Christian Bunte, Björn Reinke, Patrick "Eppi" Swora, Christian Gerlach und Steffen Kahrau von Links nach Rechts sowie Johannes Rinne am Kreis und Robert Nillies im Tor ging die Sieben von Trainer Volker Belde ins Spiel. Beide Mannschaften begannen mit einer konzentrierten Abwehrleistung. Die wenigen guten Möglichkeiten, die sich in den ersten Minuten ergaben, wurden von den starken Keepern auf beiden Seiten pariert. Folgerichtig fiel erst in der achten Minute das erste Tor - bezeichnenderweise durch einen abgefälschten Ball. Auch beim Tor zum 0:2 für die Gäste hatte die eigene Abwehr noch ihre Hände im Spiel.

Germania brauchte bis zur elften Minute um nach einer schnell durchgeführten zweiten Welle zum ersten Mal einnetzen zu können. Von nun an lief es auch im Angriff effektiver und nach zwei schönen Toren von Steffen Kahrau konnten die Germanen zum 4:4 ausgleichen. Die anschließende Führung nach einem erfolgreichen Tempogegenstoß durch Björn Reinke zwang Bothfeld zu einer ersten Auszeit nach gut 15 Minuten. Nach der kurzen Verschnaufpause gingen beide Abwehrreihen wieder konzentriert ins Spiel. Es folgte ein ausgeglichenes Spiel, bei dem Vorsprünge schnell egalisiert wurden. Erst in der 29. Minute konnte sich Germania durch einen der unnachahmlichen Unterarmwürfe von Eppi aus dem Nichts zum ersten Mal mit zwei Toren absetzen. Mit einer Überzahl im Rücken - Björn Reinke kassierte die ersten zwei Minuten des Spiels - wollte Bothfeld den Spielstand zur Halbzeit zumindest noch auf einen Zähler reduzieren. Doch ein technischer Fehler auf Seiten der Bothfelder wurde von den schnell reagierenden Patrick Rasche und Uwe Fillmer zum 11:8 Halbzeitstand genutzt.

Die zweite Halbzeit begann so wie die erste über weite Strecken ablief; ein ausgeglichenes Spiel plätscherte um die 3-Tore-Führung der Germanen vor sich hin. Erst in der 42. Minute sollte sich mit der ersten 5-Tore-Führung daran etwas ändern. Zwei Minuten später konnte die Führung sogar auf sechs Tore aufgebaut werden nachdem Björn Reinke clever ein Offensivfoul zog und erneut Patrick Rasche am gedankenschnellsten reagierte und vorne einnetzte. Die folgende Auszeit von Bothfeld änderte erst mal wenig am Spielverlauf. Gut sechs Minuten vor Schluss hatten die Hausherren beim Stande von 19:14 eine vermeintlich beruhigende 5-Tore-Führung.

Da Bothfeld sich jedoch noch nicht geschlagen geben wollte, wurde das Spiel zusehends nickliger. Die Germanen ließen sich davon anstecken und kassierten in der Folge einige Zeitstrafen. In Unterzahl schmolz der Vorsprung der Germanen. Über ein 19:17 in der 57. Minute gefolgt von einer erneuten Unterzahl konnte Bothfeld in der 58. Minute den Anschlusstreffer erzielen. Nach einem glücklosen Angriff der Hausherren ging Bothfeld gut 90 Sekunden vor Schluss in den Angriff, der der letzte des Spiels werden sollte.

Die taktische Marschrichtung der Bothfelder war offensichtlich: Zeit von der Uhr nehmen, mit dem letzten Wurf den Ausgleich erzielen und Germania List keine Zeit mehr für eine erneute Führung lassen. Das passive Spiel und Festmachen-lassen der Bothfelder wurde vom Schiedsrichter nicht mit dem gehobenen Arm geahndet und so kamen die Gäste acht Sekunden vor Schluss bei angehaltener Uhr mit einem Freiwurf in halblinker Position in eine gute Wurfposition. Der folgende Freiwurf konnte die Mauer überwinden, prallte jedoch vom Gebälk an die Hallendecke - Jubel bei den Germanen und den zahlreichen Anhängern auf den Rängen.

Für Germania am Ball: R. Nillies, U. Fillmer (4), S. Müller-Rother, C. Ehrenbruch (1), V. Belde, P. Swora (4), B. Reinke (4), P. Rasche (1), S. Kahrau (3), C. Bunte (2), C. Gerlach, D. Brandt

 

27.10.2018 - „Die Alte“ verliert –gewinnt ihr zweites Saisonspiel
Eike Erdmann am 15.11.2018 um 12:02 (UTC)
  HSG Wennigsen/Gehrden – so hieß der Gegner an Spieltag zwei in der Regionsliga Alte Herren für unsere Mannschaft. Die Niederlage aus dem ersten Spiel war dabei lange aus den Köpfen verschwunden. Nicht nur, weil zwischen den Spielen ein so langer Zeitraum lag, dass ältere Menschen schonmal vergessen, was vorher war, sondern auch, weil der Gegner im ersten Spiel schlicht zu dominant war, als dass man sich irgendwie über die Niederlage hätte ärgern müssen.

So ging man dann auch befreit in die nun anstehende Partie, die sich schnell als sehr ausgeglichene Angelegenheit präsentierte. Die erste zwei Tore Führung gelang unserer Mannschaft in Minute 10 (7:5). Über 8:6 und 9:7 konnte man sich in Minute 18 beim 11:8 sogar mit drei Toren absetzen. Das war vor allen Dingen der konzentrierten Offensivleistung zu verdanken. Spielzüge wurden konsequent zu Ende gebracht und man fand in fast allen Situationen gute Lösungen um zum Abschluss zu kommen. Sorgenkind war aber leider die Deckung, in der man nie wirklich Zugriff auf den Gegner bekam. Dieser nutzte das in der Folge konsequenter als noch in den ersten Minuten aus und führt in Minute 24 plötzlich mit 13:12. Mit dem Halbzeitstand von 14:15 konnte unser Team nicht vollständig zufrieden sein, hatte man doch eine gute Ausgangsposition durch Nachlässigkeiten in der Abwehr wieder hergeschenkt.

Auch in Durchgang zwei blieb die Partie eine enge Angelegenheit. 17:17, 19:19, 21:21 und 22:22 lauteten die Spielstände bis Minute 50. Klar war, dass dieses Spiel durch den nächsten kleinen Fehler entschieden werden würde. Den machten unglücklicherweise unsere Herren. Zweimal nicht aufgepasst und vorne unkonzentriert und schon stand es 22:24 (Minute 53). Unsere Alte aber steckte nicht auf und kämpfte sich zurück ins Spiel – 25:25 in der 55. Spielminute. Über 26:26 und 27:27 ging es in die letzten eineinhalb Minuten. In der 59. gelang dem Gegner der Führungstreffer zum 28:27. Kurz vor dem Ende (auf der Uhr stand 59:57) hatte ein gegnerischer Spieler dann die geradezu geniale Idee, den Ball nach einem Pfiff für uns durch die Halle zu werfen. Was grundsätzlich für einen Handballer eine gute Eigenschaft ist, entpuppte sich in diesem Fall allerdings als (für den Gegner) recht unglückliche Entscheidung. Denn – Achtung – der HVN sagt, dass in solchen Fällen nicht nur eine zwei Minuten – Strafe, sondern auch ein 7-Meter folgen. Dass wir diesen nicht zum Ausgleich nutzen konnten, gehört ebenso zur Wahrheit wie die Tatsache, dass sich der Gegner nicht nur hier nicht so gut mit Regeln auskannte, sondern auch in der Frage der einzusetzenden Spieler offenbar nur lückenhaft informiert war. Will sagen: Wir haben das Spiel am grünen Tisch gewonnen! Und obwohl wir die zwei Punkte selbstverständlich mitnehmen (wir brauchen sie mit Blick auf unser Lazarett und die kommenden Spiele auch dringend), dürfen wir uns am Ende über das Spiel schon auch ein wenig ärgern und Lehren daraus ziehen.

Für Germania am Ball:

Blasius, Swora (2), Rasche (1), Jordan (1), Ehrenbruch (2), Gnessner (1), Fillmer (2), Erdmann (5), Kahrau (2), Niedung, Bunte (5), Gerlach (6)
 

10.11.2018 - Mühsamer Arbeitssieg der Ersten Herren gegen Immensen
Christian Bunte am 12.11.2018 um 13:19 (UTC)
 Eigentlich waren alle Voraussetzungen an diesem verregneten Samstagabend für einen lockeren Auswärtssieg gegen die SG Immensen / Lehrte-Ost gegeben. Die Germanen traten als Tabellenführer mit voller Besetzung an und auch die zahlreichen Fans der Lister Mannschaft, die den Weg nach Hämelerwald gefunden hatten, waren zahlenmäßig auf der Tribüne überlegen. Dagegen hatte der Tabellenletzte aus der Lehrter Region, der bisher keine Pluspunkte in der Liga sammeln konnte, nur einen Auswechselspieler auf der Bank zur Verfügung. Und insbesondere nach der souveränen Leistung der Lister Mannschaft am Spieltag zuvor gegen den Tabellendritten Friesen-Hänigsen sprach alles für einen lockeren Sieg der Germanen. Was sich dann aber auf dem Spielfeld abspielte, damit hatte weder das Trainergespann Matze Schulz und Volker Belde gerechnet, noch die Lister Fangemeinschaft auf den Rängen.

Denn nicht die Germanen aus der List bestimmten das Spielgeschehen, sondern der Gegner aus Immensen. Und dagegen konnten sie sich nicht einmal richtig wehren. Denn die Erste Herren aus der List leistete sich im ersten Abschnitt so viele, teils haarsträubende Fehler im Spielaufbau und zum Teil auch in der Abwehr, so das der Gegner immer wieder zum Tore werfen eingeladen wurde – auch wenn es nicht immer zum Erfolg führte. Nichts sah nach einem Kantersieg der Germanen aus. Stattdessen führte die Mannschaft aus Immensen nach 20 Minuten völlig überraschend mit 9:6. Völlig entnervt nahmen die Gästetrainer zu diesem Zeitpunkt eine Auszeit und die Lister Spieler mussten sich deutliche Worte vom Trainergespann anhören. Aber richtig besser wurde es bis zur Halbzeitpause auch nicht mehr, außer dass sich die Führung der Heimmannschaft aus Immensen im Rahmen hielt (10:8).

Aber wer gehofft hatte, das die Germanen in der 2. Halbzeit besser spielen würden, der wurde bitter enttäuscht. Trotz entsprechender Halbzeitansprache durch die Trainer, ging das Spiel der Lister Mannschaft in der Form so weiter wie schon im ersten Abschnitt. Die individuellen technischen Fehler der Lister Mannschaft zogen sich wie ein roter Faden durch das ganze Spiel. Dazu kamen leichtfertig vergebene Torchancen, so das auch die eigenen Fans nur fassungslos das Treiben der eigenen Mannschaft verfolgen konnten. Erst als die Kräfte und die Konzentration des Gegners nachließen, konnten die Germanen kurz vor Schluss die Oberhand gewinnen. Erst in der 55. Minute (!!!) ging die Erste Herren aus der List erstmalig in Führung (15:16) und behielt diese auch bis zum Schluss.

Nur aufgrund der Klasseleistung von Franky Jordan im Tor, der in den letzten 15 Minuten kein Tor mehr zuließ und der bis zuletzt kämpferischen Einstellung der Mannschaft, konnte eine Niederlage beim Tabellenletzten noch abgewendet werden. Am Ende stand ein „dreckiger“ Arbeitssieg (15:18) der Germanen auf der Habenseite. In welcher Art und Weise dies geschah, sollte man an dieser Stelle möglichst schnell vergessen und sich stattdessen in den nächsten Tagen besser gleich auf den kommenden Gegner einstellen.

Denn am kommenden Sonntag (12 Uhr) kommt es in der heimischen Sahlkamp-Arena dann zum Knallerduell gegen den Tabellenzweiten TUS Bothfeld III. Hier muss sich die Lister Mannschaft aber erheblich steigern, wenn sie die Tabellenführung in ihrer Spielklasse weiter behaupten will.

Für Germania Erste Herren am Ball:
Jordan (TW), Swora (3), Ehrenbruch, Bleßmann (4), Triest (2), Behrmann (4), Reinke (3), Wilts, Wilcke (1), Glückhardt, Gerlach, Rasche (1), Kahrau, Trainer: Matze Schulz und Volker Belde
 

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